Projekte

Wir nehmen am Projekt JeKits in Kooperation mit der JazzHausSchule teil. JeKitS bedeutet Jedem Kind Instrumente, Tanzen, Singen.

Die zentralen Ziele des Projekts sind gemeinsames Musizieren, kulturelle Teilhabegerechtigkeit und systematisch gepflegte Kooperation mit unserem außerschulischen Partner JazzHausSchule.

 

Dieser Beitrag befindet sich in Bearbeitung. In Kürze können Sie mehr über das Projekt lesen.

Technik und Naturwissenschaften an Schulen

Uns als Kollegium liegt es sehr wichtig, die Kinder unserer Schule vielseitig zu fördern und zu fordern. Mit dem TuWas-Projekt der Handeskammer KölnBonn und unserem außerschulischem Partner AVG haben wir die naturwissenschaftlichen Experiementierkisten zusätzlich zu unserer Sachunterrichtsausttatung in die Klassen geholt. Es stehen jedes Jahr zwei neue Kisten zur Auswahl. Die Themen sind für unterschiedliche Klassenstufen konzipiert. Bei uns nehmen immer die Kinder der zweiten und der vierten Stufe an den Experimenten teil. Jede Einheit beinhaltet das gesamte Experimentiermaterial für 30 Kinder sowie Lehrerhandbücher für die Vorbereitung jeder Unterrichtsstunde mit einem roten Faden, der durch die 16 aufeinander aufbauenden Lektionen führt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Partner des Projekts: IHK Köln 

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Die Kinder der Klasse 3a haben auf ihrer Homepageseite das Projekt aus der Schülersicht beschrieben.TuWas Projekt Klasse 3a

Wir in der Presse:

LOGO - gemeinnützige Gesellschaft für systemische Beratung, Therapie und Supervision mbH ist unser außerschulischer Kooperationspartner ab dem Schuljahr 2017/2018. Das LOGO-Team ermöglicht kostenlose und kompetente Beratung zu den Themen Erziehung/ Trennung/ Schulprobleme/ Erkrankungen und Krisen/ Trauerbewältigung. Dabei gibt es die Möglichkeiot das Beratungsgespräch sowohl in der Schule zu führen als auch in den Beratungsräumen von LOGO. Genaure Informationen finden Sie auf der Internet-Seite der Gesellschaft. LOGO

Sowie unter der Telefonnummer: 0221 168076-0

Oder im Büro Köln-Nippes

Wilhelmstraße 56-58

50733 Köln

Unsere Ansprechpartnerin ist Simone Straub.

 

Zusätzlich zu unserem Projekt GEWALTFREI LERNEN starten wir das Projekt LUBO AUS DEM ALL.

 Bildergebnis für lubo aus dem all uni köln

„Lubo aus dem All“ in der GGS Nesselrodestraße

 

In diesem Schuljahr 2017/2018 startete in drei zweiten Klassen unserer Schule das Präventionsprogramm „Lubo aus dem All“. Durchgeführt wird es von der Schulsozialarbeiterin und den jeweiligen Klassenlehrerinnen, welche die Inhalte des Trainings auch in den Unterrichtsalltag einfließen lassen. Dieses Sozialtraining wurde von der Universität zu Köln (Heilpädagogische Akademie für Erziehungshilfe und Lernförderung) zur Förderung der emotionalen und sozialen Kompetenz entwickelt. Das Programm wurde wissenschaftlich als besonders wirksam evaluiert.

Die Kinder durchlaufen in der Schuleingangsphase mindestens 30 Trainingseinheiten, welche in drei Bausteine unterteilt sind. Begleitet wird der Unterricht von der Handpuppe „Lubo aus dem All“. Lubo ist daran interessiert von den Kindern etwas über Gefühle und Verhaltensweisen des sozialen Miteinanders von den Menschenkindern auf der Erde zu lernen.

Erster Baustein: Grundlagentraining

Im Grundlagentraining werden grundlegende Inhalte und Basiskompetenzen rund um das Thema Gefühle erarbeitet. Im ersten Schritt geht es dabei um das erkennen und interpretieren von eigenen Gefühlen und den Gefühlen der anderen. Erarbeitet werden die Gefühle: Wut, Trauer, Freude, Angst, Entspannung und Stolz. Ziel ist es, dass die Kinder am Ende der Einheit in der Lage sind die Gefühle erkennen und benennen zu können. Das gebastelte Stimmungsherz hilft auch danach den Emotionen Ausdruck zu verleihen und innerhalb der Klasse eine Kultur der Fürsorge zu entwickeln („Was ist los?“, „Wie können wir dir helfen?“).

Zweiter Baustein: Emotionsregulierung

Im zweiten Baustein erlernen die Kinder gezielte Strategien wie sie ihre Emotionen regulieren können und erarbeiten sich gemeinsam Handlungsalternativen. Als zentrales Symbol wird die „Stopp-Ampel“ eingeführt. Sie erinnert die Kinder in schwierigen Situationen daran, zu stoppen, zu überlegen und erst dann zu handeln. Der Erwerb von Emotionsregulationsstrategien hilft dabei in emotional aufwühlenden Situationen nicht affektiv, sondern überlegt zu handeln.

Dritter Baustein: Transfer- und Problemlösetraining

Der dritte Baustein nimmt die meiste Zeit in Anspruch, da in diesen Einheiten die erlernten Strategien eingeübt werden. Von zentraler Bedeutung ist die „Problemlöseformel“, welche Lubo gleich zu Beginn des letzten Bausteins einführt. Dieses 5-Schritte-Modell soll den Kindern dabei unterstützen mit schwierigen sozialen Situationen umzugehen.

 lubo

Material zum Nachlesen:

Hillenbrand, Hennemann, Hens, Hövel (2015): „Lubo aus dem All“- 1. und 2. Klasse. Programm zur Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen. Ernst Reinhardt Verlag München Basel (3.Auflage)

https://www.uni-potsdam.de/fileadmin01/projects/inklusion/PDFs/ZEIF-Blog/H%C3%B6vel_Hennemann_2016.pdf

PROJEKT: GEWALTFREI LERNEN

In Anlehnung an unser schulisches Leitbild gibt es an unserer Schule seit 2009 das Sozialtraining „Gewaltfrei Lernen“. Dies ist ein pädagogisches Konzept zur Förderung der sozialen Kompetenzen sowie zur Prävention von Gewalt, Mobbing und Rassismus und zum Aufbau eines sinnvollen Interventionskonzeptes für Schulen. Um einen respektvollen und friedvollen Umgang unter den Schülern in der Schule zu fördern, hat sich unsere Schule zu diesem Konzept entschlossen.

In diesem Jahr fand das Training mit den Erst-, Zweit und Drittklässlern und deren Lehrer/innen unter Anleitung eines qualifizierten Verhaltenstrainers im Mai statt. In drei Unterrichtseinheiten mit je einer Doppelstunde wurden im Klassenverband verschiedene Partnerübungen, Bewegungsspiele und Rollenspiele zur Förderung der sozialen Kompetenz durchgeführt. Weiterhin wurden konkrete Handlungsmöglichkeiten für Konfliktsituationen eingeübt.

Die Kinder lernten z.B. die „Rutsche“ oder die „Schlange“ und weitere Bewegungen, um sich schnell aus Situation zu befreien.

Außerdem wurden drei Ansagen immer wieder zu unterschiedlichen Situationen eingeübt: Hier ein Beispiel:

  1. „Fass mich nicht an, Peter!“
  2. „Lass mich endlich los, Peter, sonst gehe ich zu einer Lehrerin!“
  3. „So, jetzt gehe ich zu einer Lehrerin, Peter!“

Die Kinder sollen lernen sich in Situationen erst einmal selbst zu helfen. Darüber hinaus haben sie auch gelernt, Kindern aus Konflikten zu befreien ohne Streit weiter zu schüren. Natürlich muss der Klassenlehrer oder die Klassenlehrerin diese Übungen regelmäßig im Unterricht wieder aufgreifen. Im Zuge der Gewaltfrei Lernen Schulungen wurden für alle verbindlichen Regeln vereinbart:

Die 10 goldenen Schulregeln

  1. Ich bin freundlich!
  2. ich spreche mit dir ohne zu schreien!
  3. Ich höre dir zu!
  4. Ich beleidige dich nicht!
  5. Nein heißt: „Ich will das nicht!“
  6. Stopp heißt „Hör auf damit!“
  7. Ich tu keinem weh: Nicht schlagen, treten oder Wrestlingkämpfen!
  8. Ich gehe vorsichtig mit Möbeln, Kleidern, Schul- und Spielsachen um!
  9. Bevor ich etwas von anderen nehme, frage ich!
  10. Hilfe holen ist kein Petzen – sondern schlau!

Auch die Konsequenzen bei Verstoß gegen die Regeln, ist für alle Kinder deutlich gemacht worden. Auf diese Weise fördert unsere Schule einen vertrauensvollen und gewaltfreien Umgang miteinander.

gewaltfrei Lernen 3

gewaltfrei Lernen 1   gewaltfrei Lernen 2
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Streithelfer*innen in der GGS NesselrodestraßeStreithelfer*innen in der GGS Nesselrodestraße

Das Projekt Streithelfer*innen ist ein wichtiger Bestandteil des Sozialen Lernens in der GGS Nesselrodestraße.

Die teilnehmenden Kinder aus den dritten Klassen lernen in der Streithelferausbildung den lösungsorientierten Umgang mit Streit und Konflikten.

Auf diese Weise soll in unserer Schule und OGS eine Streitkultur etabliert werden, die einen positiven Einfluss auf unser Schulklima hat. Die Kinder werden von der Schulsozialarbeiterin und der OGS-Leiterin ausgebildet und in ihrem Job als Streithelfer*innen betreut.

Die Ausbildung der Streithelfer*innen erfolgt nach dem Mediationsmodell (BMM).

Im Rahmen des BMM wurde für die Primarstufe ein Streitschlichtungskonzept entwickelt, das für die Kinder gut zu erlernen und das sie selbstständig anwenden können. Ziel ist es, denn streitenden Kindern dabei zu helfen ihren Konflikt zu lösen.

Nach erfolgreicher Teilnahme an der Schulung werden die Streitschlichter*innen in Teams einmal wöchentlich in beiden Pausen eingesetzt. Durch ihre gelben Westen sie für alle Schüler*innen gut zu erkennen. Um die Streitkultur in unserer Schule weiter zu verankern, ziehen n die Streithelfer*innen am Ende ihrer Ausbildung durch alle Klassen und spielen exemplarisch eine Streitschlichtung vor.

Die 5 Schritte der Streitschlichtung werden zudem als Bilder in den Klassen- und Gruppenräumen aufgehängt, damit der Ablauf der Streitschlichtung jederzeit jedem präsent ist.

 

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